Im Kino: Saya Samurai さや侍

Der heutige Kinotag begann für mich um 9.20 Uhr mit einer Vorstellung von Saya Samurai im Shinjuku Piccadilly Cinema. Das ist auch der Ort, an dem normalerweise die Filmtreffs stattfinden. Normalerweise würde ich Tickets nur über die Kinoseite reservieren, was im Gegensatz zu Korea überhaupt kein Problem ist, auch ohne lokale Kreditkarte. Man muss allerdings Japanisch lesen können und braucht eine Telefonnummer. Sowohl die Reservierung als auch die Telefonnummer werden an den Ticketautomaten eingetippt, die dann das Ticket ausdrucken

Aber ich wollte das Sprechen üben, außerdem kann es nicht schlecht sein, Japanern zu zeigen, dass Ausländer ihre Sprache sprechen können. Der erste Film des Tages war also Saya Samurai, ein Samurai-Film ohne Schwertkämpfe. Der Film erzählt die Geschichte von einem Samurai und seiner Tochter. Der Samurai hat 30 Tage Zeit, um den Sohn eines lokalen Lords zum Lachen zu bringen. Wenn er versagt, muss er rituellen Selbstmord begehen.

Was den Film umso lustiger macht, ist die Ernsthaftigkeit des Samurai. Seine Tochter ist so einschüchternd, dass sie sogar die Wachen erschreckt. Sie ist jedoch enttäuscht von ihrem Vater, weil er immer vor seinen Kämpfen wegläuft.

Ich mochte den Film und das Ende. Ohne Sprachkenntnisse kann man zumindest den Versuch des Samurai, das Kind zum Lachen zu bringen, genießen.

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