Nippon-Stunde

Eine einzige Stunde voll mit japanischem Sprachtraining: Wie immer war es Zeit für den Sprachunterricht mit meiner Sensei. Sie war ein bisschen erkältet (was bei dem Wetter nicht ungewöhnlich ist) und fragte mich, was ich gerade auf meinem iPod höre. Es war Every Little Thing (die ich sehr mag, besonders die langsameren Lieder), ist ihr auch gut bekannt. Wie schon in der letzten Stunde begann die Stunde damit, dass ich erzählte, was am Samstag passiert ist. Ich war in der „Herr der Ringe“-Ausstellung, was für meine Sensei natürlich interessant war, weil sie die Filme mag. Sie war allerdings etwas amüsiert, als ich ihr erzählte, dass ich mit dem Regionalzug nach Berlin und zurück gereist bin. Ok, das ist ein bisschen ungewöhnlich, aber auf jeden Fall billig 🙂

Ein Wettstreit der anderen Art ist die „n desu“-Form. Es ist nicht per se schwierig, aber es braucht Zeit, um die masu-Form fließend in die entsprechende „n desu“-Form umwandeln zu können. Da es ziemlich langweilig wäre, nur ein Thema zu behandeln, führte sie den „Normalisator“ koto ein. Es wurde deutlich, dass „Japanisch im Sauseschritt“ – das Buch, das von fast allen Volkshochschule Japanischkursen in Hamburg verwendet wird – gravierende Mängel in den Grammatikerklärungen aufweist. Die von ihr vorbereiteten Texte waren viel klarer und präziser.

Nach Japanisch habe ich zwei DVDs in der Zentralbibliothek zurückgegeben und zum Glück waren sie nicht zu spät (das kann ganz schön teuer werden).

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