Celle

Celle ist vielleicht nicht die erste Wahl für einen Tagesausflug, aber da ich schon in fast jeder Kleinstadt war, die von Hamburg aus mit dem Regionalzug zu erreichen ist, war es heute Zeit für diese kleine Stadt in Niedersachsen. Da es eine kleine Stadt ist, kann man sie gut zu Fuß erkunden, obwohl auch Fahrräder eine beliebte Wahl zu sein scheinen.

Celler Schloss

Der Großteil der Sehenswürdigkeiten befindet sich in der Altstadt. Vom Bahnhof aus sieht man als erstes die Trift, einen kleinen Park, der angeblich ganz hübsch ist, wenn man ihn im Sommer besucht. Leider ist es schon Spätsommer, so dass die Blumenbeete vor allem im Makrobereich nicht mehr so schön waren.

Celler Schlossschrank

Nach der Trift kommt der Schlosspark und mit ihm passenderweise auch das Schloss. Es wird heute als Museum, Theater und als Ort für Hochzeiten genutzt. Der Eintritt kostet nur 3 Euro und beinhaltet die Ehre, diese fabelhaften Pantoffeln tragen zu dürfen. Können Sie sich bequemere Pantoffeln vorstellen als solche, bei denen man nicht einmal die Schuhe ausziehen muss? Selbst die kleinsten Füße bekommen Bigfoot-Größe. Benehmen Sie sich einfach nicht wie Bigfoot und es geht Ihnen gut.

Was gibt es zu sehen? Gemälde der verschiedenen Herzöge, ihrer Ehefrauen und Kinder. Alte Möbel und andere wichtige historische Stücke. Was mich überrascht hat, ist, dass das Fotografieren dort erlaubt ist – nur das Benutzen eines Blitzlichtes ist verboten.

Celle-Altstadt

Auf der anderen Straßenseite befindet sich das Bomann- und Kunstmuseum. Wenn man ein bisschen in die Altstadt geht, sieht man das Rathaus und andere schöne Gebäude. Das Kunstmuseum ist recht interessant: von 10 bis 17 Uhr ist es ein Museum für zeitgenössische Kunst. Nach der Dämmerung gibt es eine Lichtinstallation, die sich zu jeder vollen Stunde ändert.

Letzte Sehenswürdigkeit des Tages war der Französische Garten. Auffallend sind einige interessante Skulpturen wie der „Baumtopf“.

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