Naganumas Sprachlabor

Es gibt viele Tage, an denen ich völlig ahnungslos durch die Schulflure laufe. Heute war einer dieser Tage, und zwar wegen einer höllischen Erfindung namens „Sprachlabor“. Generell bin ich kein großer Freund von Laboren, denn Chemie war eines meiner schwächsten Fächer in der Schule (und das erste, das ich abgewählt habe ;)) und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich und die Sprachlabore in naher Zukunft nicht die besten Kumpel sein werden. Das Sprachlabor ist ein wesentlicher Bestandteil von Naganuma (und wahrscheinlich auch von jeder anderen Sprachschule). Jeder Schreibtisch ist mit zwei Kopfhörern, einem Bildschirm und einem Tonbandgerät ausgestattet. Man nimmt das Headset, schaltet den Kassettenrekorder ein und wartet, dass das Band beginnt. Die Aufgaben variieren – manchmal muss man nur den letzten Satz wiederholen, manchmal muss man auch Verben konjugieren.

Die Lehrerin wechselt inzwischen von ihrem Pult aus zwischen den verschiedenen Schülern hin und her und man weiß nie, wann sie einen hört 😉 Ich bin vor allem an den langen Sätzen gescheitert („okay ‚konnichi ha…‘ – und was waren die anderen beiden Sätze?“). Gegen Ende werden Sie sich auch selbst hören. Während der Übungsstunde hört man natürlich auch die anderen Klassenmitglieder, was mich immer etwas verwirrt, vor allem, wenn die meisten schneller sind als ich.

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